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20 febrúar 2002
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Ávarp Árna M. Mathiesen við opnun sjávarútvegssýningar í Bremen 14.02.02
Sehr geehrte Damen und Herren!
Es ist mir eine Ehre, bei der Eröffnung der Bremer "Fish International" dabei zu sein und einige Wort sagen zu dürfen, in einem Kreis, in dem wir alle eine gemeinsame Sprache sprechen. Vor allem aber möchte ich der Messe einen guten Verlauf und ihren Veranstaltern und allen Ausstellern viel Erfolg wünschen.
Die Beziehungen zwischen Island und Deutschland waren für unsere Länder schon immer von großer Bedeutung, und der Fischfang und der Handel mit Fischprodukten bilden eine der Grundlagen dieser Zusammenarbeit. Wir haben eine lange Tradition im gegenseitigen Handel. In meiner Heimatstadt Hafnarfjördur z.B. hatten. früher die Hansa-Kaufleute ihre Niederlassung. Seit vielen Jahren geht ein bedeutender Teil unsere Exporte nach Deutschland, und ebenso vertrauen die Isländer auf die Qualität der importierten deutschen Waren.
Auch die kulturellen Beziehungen zwischen unseren Ländern haben ihre festen Traditionen. Ich erinnere nur daran, dass der erste isländische Bischof (Ísleifur Gissurarsson) im Jahre 1056 vom Erzbischof zu Bremen seine Weihe erhielt und die isländische Kirche zum Bremer Erzbistum gehörte. In Deutschland ist die isländische Literatur gut bekannt, und die Werke vieler isländischer Schriftsteller werden übersetzt und herausgegeben. Auf der politischen Ebene verbinden uns das Bündnis der westeuropäischen Länder und unsere gemeinsamen demokratischen Traditionen.
Island beteiligt sich auch diesmal wieder an der Bremer Messe voller Kraft und Enthusiasmus mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 5, in dem die isländischen Unternehmen eine breite Palette ihrer neuesten und besten Produkte darbieten und sich dem internationalen Wettbewerb stellen. Die Deutsch-Isländische Wirtschaftsvereinigung, deren Tätigkeit ein fester Bestandteil unserer partnerschaftlichen Beziehungen geworden ist, wird während der Ausstellung ihre Jahreshauptversammlung abhalten. Im Anschluss daran veranstalten wir den "Wirtschaftstag Island" mit einem Seminar zum Thema "Fischfang und Fischverarbeitung aus der Sicht der Isländer", und am Nachmittag desselben Tages laden die isländischen Aussteller zu einem Kulinarium in Halle 6 ein, bei dem einige Fischgerichte aus isländischer Rohware vorgestellt werden.
Die diesjährige Bremer "Fish International" widerspiegelt ein weiteres Mal auf eindrucksvolle Weise die Bedeutung und Position der Fischwirtschaft in unserer heutigen Zeit. Ich wünsche der Ausstellung, ihren Organisatoren und allen Beteiligten noch einmal viel Erfolg.